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Die Broschüre gibt einen Einblick in ein Themenfeld, welches bisher eine Leerstelle in der Forschung und der medialen Darstellung bildet. Sie plädiert für eine gendersensible Betrachtung der letzten DDR-Generation und eine stärkere Einbindung von Zeitzeuginnen* aus der Wendegeneration (Jahrgänge ca. 1973 – 1985) in den Diskurs. Eine Vorstellung von Forschungsansätzen und -möglichkeiten aus der Soziologie, der Politikwissenschaft, der neueren historischen Forschung und interdisziplinären Methoden und ein Überblick über die aktuelle mediale Darstellung von Frauen* der Wendegeneration bilden den ersten Teil der Broschüre. Ein zweiter Fokus liegt auf der Vorstellung eines biographischen Oral-History-Projekts mit Zeitzeuginnen* der Wendegeneration aus dem FSA Dresden. Die Beteiligten stellen ihre eigenen Erlebnisse und Erfahrungen als Mädchen* / Frauen* in der DDR, der Transformationszeit und ihre spezifische Prägung als weibliche* Angehörige der letzten DDR-Generation dar. Sie sind Chronistinnen* ihrer eigenen Geschichte und fügen der öffentlichen Debatte über die Vereinigung der beiden deutschen Staaten Stimmen hinzu, die bisher kaum Gehör gefunden haben.
Eine Print-Version der Broschüre ist auf Anfrage verfügbar im FSA Dresden.
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