Das Projekt erschließt und digitalisiert zentrale Quellen zur Frauen*geschichte in Dresden und Sachsen von der frühen DDR bis in die Zeit nach 1989/90. Im Fokus stehen die umfangreichen Bestände des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands (DFD) im FrauenStadtArchiv Dresden, die neue Einblicke in politische Teilhabe, Alltagswirklichkeiten und regionale Netzwerke von Frauen* ermöglichen. Ergänzt werden diese durch Materialien zu Frauen*initiativen der Nachwendezeit sowie durch Zeitzeuginnen*-Interviews, unter anderem zur Geschichte lesbischer Frauen* in Sachsen. Durch die digitale Zugänglichmachung leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Demokratie‑, Gleichstellungs‑ und Erinnerungsgeschichte und stärkt die Sichtbarkeit regionaler Perspektiven im Digitalen Deutschen Frauenarchiv.
Interviews
Im Projekt entstanden fünf Audio-Interviews mit Zeitzeuginnen*, die aus unterschiedlichen Gegenden der DDR stammten und in den ungewissen Zeiten der Vereinigung von BRD und DDR in Dresden zusammenkamen, um Frauen* Gehör zu verschaffen. Hier könnt ihr euch Ausschnitte aus den Interviews anhören.
Noch mehr zum Hören gibts hier.
Essays
Den Essay „Frauen* in bester (sächsischer) Verfassung?“, verfasst von Sarah Thomas findet ihr hier.
Den Essay „WENDigE Frauen*. Selbstbestimmte Frauen*Lesbenprojekte in Dresden in der „Wende“- und Transformationszeit“, verfasst von Neko Panteleeva findet ihr hier.